Was rechtfertigte mehr die Abwesenheit denn die Kur? Und wo könnte man – abgesehen von langweiligen Kurorten – besser in Kur gehen als in Budapest, der Perle an der Donau? Rückenschmerzen gar vertrieb es, das Wasser, dass «den Kranken zu ihrer Heilung und den Gesunden zur Entspannung und Erfrischung» dient.Obschon der ständige Umbau der Bäder nicht nur für den gemeinhin konservativen Badgänger ein grosses Ärgernis ist, sondern den Anteil an Thermalwasser immer weiter senkt, gibt es erfreuliches zu berichten: Das neue Dampfbad im Gellért ist stilecht und funktioniert. (Sehr zu empfehlen am Sonntag zwischen 18 und 20 Uhr.)
Auf die Thermalbäder und Trinkkuren fixiert habe ich allzulange das Sportschwimmbad auf der Margitsziget vernachlässigt. Hier wird der erfolgreiche Schwimm- und Handballnachwuchs gezüchtet. Mehrere offene 50 Meter-Becken laden ein um sich Hunger anzuschwimmen, den man anschliessend im ausgezeichneten Buffet stillen kann.

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